Das Projekt RAKOON

Ausgangssituation

Unternehmen sehen sich mit zunehmenden Herausforderungen konfrontiert. Diese entstehen unter anderem aus sozialen Wandel, wie demographischer Wandel oder Landflucht, welche einen zu-nehmenden Fachkräftemangel verursachen. Gleichzeitig ändern sich die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Anforderungen an die Unternehmen (z.B. Work-Life-Balance). Jedoch auch technische Wandel, wie verkürzte Innovationszyklen und Wettbewerbsdruck, stellen eine Herausforderung dar.

 

Fragestellung

Das Verbundprojekt beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie sich erfolgreiche Mechanismen der Open Innovation auf die Organisation eines Unternehmens übertragen lassen. Es soll nicht mehr nur das Wissen externer Akteure sondern der „ganze“ externe Akteur als Wissens-/Kompetenzträger ins Unternehmen eingebunden werden (z.B. innerhalb eines Unternehmensnetzwerks). Aus dieser neuen Offenheit leiten sich weitere Fragen ab, bspw.: Wie müssen Prozesse, Wissen und Methoden aufbereitet werden, um fluktuierenden Mitarbeitern* eine effiziente Einarbeitung zu ermöglichen? Wie lässt sich ein geeigneter Öffnungsgrad bestimmen und Wissens-/Kompetenzverlust vermeiden?

 

Zielsetzung

  • Ein Modell einer offenen Organisation, welche sowohl Mitarbeiterbedürfnisse als auch Anforderungen seitens der Unternehmen und Entwickelungsprozesse erfüllt.
  • Entwicklung von Konzepten und Software-Prototypen zur Kollaboration und Kompetenzmanagement in einer offenen Organisation.
  • Entwicklung eines Konzepts und Software-Prototypen zur effizienten Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern in einer offenen Organisation („Gamification“).

 

Arbeitspakete

Das interdisziplinäre Verbundprojekt gliedert sich in sieben AP: